Immer wieder haben Kunden die Anforderung, dass sie über Lagernummern hinweg innerhalb eines Werks Ware bewegen möchten. SAP bietet hier gute Integrationsmöglichkeiten, wobei wie immer der Teufel im Detail steckt.
Der heutige Beitrag soll einige der Herausforderungen der Lagerort an Lagerort Umlagerung über die Lagernummerngrenzen zwischen SRM und embedded EWM aufgreifen.
Für die Integration mit EWM nutzen wir An- und Auslieferung und nicht nur die direkte Warenbewegung, um alle Funktionen auf Belegbasis nutzen zu können. Weiter unterscheiden sich die Belegflüsse im Detail, denn der Wareneingang in SRM wird direkt auf einen Schnittstellenlagertyp gebucht, während wir für die Bereitstellung per TA eine Auslieferung erzeugen. Somit haben wir im Fall SRM nach EWM mit der Auslieferung einen Beleg mehr, denn die Anlieferung in EWM brauchen wir dennoch.
Trotz der verschiedenen Buchungen war es möglich, die Prozesse fast ausschließlich mit Customizing umzusetzen. Dafür sind Belegarten für die Bestellungen im Materialmanagement einzurichten, Lieferarten anzulegen, zuzuordnen und in EWM bekannt zu machen. In unserem Fall haben wir eigene Belegarten für die Bestellung erzeugt, um eine Unterscheidung zwischen EWM->SRM (Z1UB) und SRM->EWM (Z2UB) zu erhalten.
Es sind schon einige Schritte und Buchungen nötig, um die Umlagerung durchzuführen, aber nicht zuletzt durch Nachrichtensteuerung in ERP und PPFs in EWM für automatischen Wareneingang, LB-Erstellung und HU-Labeldruck haben wir die Prozesse sehr anwenderfreundlich umgesetzt. Gepaart mit einer Integration in den Lagerverwaltungsmonitor oder mobile Lösungen konnten wir so schlanke und performante Prozesse umsetzen und den Anwendern zur Verfügung stellen.
Meldet euch gerne bei Fragen zu Details, denn zugegebenermaßen sind schon einige Einstellungen erforderlich, aber der Standard bietet hier eine zuverlässige Lösung, die wir gerne weiter ausrollen.